Chunky Monkey Granola ist das, was die Welt noch vermisst hat. Bisher bin ich ehrlich gesagt immer nur in den Genuß von Chunky Monkey Eis von einem sehr bekannten Hersteller gekommen. Das ist vegan und so unverschämt lecker. Ich würde es mir auch sehr gerne öfter kaufen, aber der Preis verleitet einen ehrlich gesagt nicht wirklich dazu. Da mache ich mir mein Eis ehrlich gesagt schon fast am liebsten selbst. Da fällt mir schon die nächste Idee für ein Rezept ein, ein Chunky Monkey Eis. Klingt doch lecker, oder? Aber heute bleiben wir mal beim Thema Frühstück. Bist Du eher so der süße oder herzhafte Typ beim Frühstücken? Ich liebe es süß und mache nur eine Ausnahme, wenn es mal zum Brunchen geht. Da darf es auch mal die herzhaft belegte Brotscheibe sein. Schreib mir gerne mal in die Kommentare, ich würde mich freuen.

Chunky Monkey Granola, wie der Name schon sagt

Was bedeutet Chunky Monkey eigentlich genau? Es handelt sich um eine Kombination aus Walnuss, Banane und Schokolade. In unserem Fall kommt auch noch Kokos mit ins Spiel und ich verspreche Dir eine traumhaftes Zusammenspiel, das Dir jeden Morgen versüßen wird. Kokosnussflocken, Haferflocken, Mandelmehl, Banane, Schokodrops, Nussmus, Ahornsirup, Zimt, eine Prise Salz und fertig ist die Zutatenliste. Auf zusätzliches Öl verzichte ich ganz bewusst, dafür nehme ich vollwertiges Nussmus und das Ergebnis wird perfekt.

Wie gesund ist eigentlich Öl?

Es gibt immer mehr Ernährungswissenschaftler und Experten, die dem Konsum von Öl im Allgemeinen kritisch gegenüberstehen. Im Vordergrund der Diskussion steht die Tatsache, dass Menschen in entwickelten Industrieregionen immer mehr Gewicht zulegen. Schauen wir nach Nordamerika, zeigen die aktuellen Daten, dass fast 70% der Erwachsenen übergewichtig sind. Diese Tendenz zeigt sich auch in Deutschland, denn wir werden eher immer schwerer als leichter. Warum ist das so? Die konventionellen Nahrungsmittel haben eine sehr hohe Kaloriendichte, bei einer oft geringen Nährstoffdichte. Man spricht auch oft von leeren Kalorien, dafür ist weisses Brot ein perfektes Beispiel. Das Mehl wird sehr stark ausgemahlen und damit auch die Dichte an Mineralstoffen und Vitaminen.

Beim Öl verhält es sich nicht ganz so, es geht aber auch in eine ähnliche Richtung. Das Öl wird gepresst und das Endergebnis ist ein sehr kalorienreichen Makronährsoff. Die wertvollen Ballaststoffe und sonstigen Pflanzenstoffe landen leider nicht im Öl, dabei wären sie für uns auch sehr wertvoll. Ein Esslöffel Öl enthält um die 120 Kalorien, das sollte man immer im Hinterkopf behalten. Das bedeutet nicht, dass ein gesunder Mensch komplett auf Öl verzichten sollte, man sollte einfach mit Bedacht Öl verwenden und auf öfter einmal ganz ohne Kochen und Backen.

Hier nochmal ein kleiner Überblick:

  • Dosierung: Öle enthalten im Schnitt 120 Kalorien pro Esslöffel oder 15ml. Wer Gewicht verlieren oder halten will, der sollte auf Öl weitestgehend verzichten und lieber die ursprünglichen Lebensmittel mit all den wertvollen Ballaststoffen und Pflanzenstoffen verzehren. Sonnenblumenkerne statt Sonnenblumenöl, Oliven statt Olivenöl, Hanfsamen statt Hanföl. Persönlich habe ich meinen Öl Konsum nicht ganz aufgegeben, sondern sehr drastisch reduziert. In der Praxis sieht das so aus, dass ich einen Esslöffel oder Teelöffel abmesse, wo ich früher einfach mal nach Augenmaß in die Pfanne geschüttet hab.
  • Das richtige Öl: Für Veganer gelten Omega-3 Fettsäuren als kritische Komponenten in der Ernährung. Warum? Weil vegan lebende Menschen auf Fisch verzichten und demnach Gefahr laufen, nicht genug der wertvollen Omegas aufzunehmen. Der Ratio aus Omega-3 (entzündungshemmend) und Omega-6 (entzündungsfördernd) sollte 1:5 nicht übersteigen und liegt bei Veganern im Schnitt oft bei bis zu 1:20. Deshalb sollte man, wenn dann das richtige Öl mit einem hohen Gehalt an Omega-3 Fettsäuren aussuchen. Dazu gehören Leinöl, Chiaöl und Walnussöl. Kalt gepresstes Olivenöl ist auch noch ok, allerdings sticht das Sonnenblumenöl mit einem Ratio von Omega-3 zu Omega-6 von 1:250 negativ heraus.
  • TIPP: Ich verwende ein Mikroalgenöl, von dem ich jeden Tag (in der dunklen Jahreszeit) 1 TL zu mir nehme. Das Öl ist eine gute Quelle für langkettige Omega-3 Fettsäuren und ist kombiniert mit Vitamin D. Viele Menschen (egal welchen Essstil sie pflegen) sind im Winter mit Vitamin D unterversorgt.
  • Erhitzen ja aber: Nicht jedes Öl ist zum Erhitzen und Backen gleich gut geeignet. Deshalb verwende ich zum Braten und Backen ein spezielles High-Oleic Bratöl. Das sind spezielle Öl-Sorten die einen hohen Rauchpunkt haben und bis dahin stabil bleiben. Bei hohen Temperaturen auf keinen Fall kalt gepresste Öle verwenden. Sie würden beim Erhitzen ihre Struktur verändern und der gesundheitliche Nutzen ist dahin.

Ideal zu diesem Chunky Monkey Granola passt eine hausgemachte und cremige Barista Milch. Beim Topping kannst Du Deiner Kreativität freien Lauf lassen. Angefangen von Bananenscheiben, über Kokosnussjoghurt, Früchten, Superfood, bis hin zu getrockneten Beeren und Chocolate Chips. Perfekt als Snack zwischendurch, oder als kleines, feines Geschenk für eine liebe Kollegin?

Das vegane Chunky Monkey Granola ist:

  • Angenehm süß
  • Bananig
  • Nussig
  • Weich, aber mit Crunch
  • Einfach herzustellen

Los geht’s mit diesem crunchigen Traum, dass Deinen Tag schon am Morgen versüßen wird. Ich wünsche Dir viel Spaß beim Nachbacken und natürlich über eine Bewertung ganz unten auf dieser Seite. Falls Du ein Bild postest, dann benutze gerne den Hashtag #veganevibes.

Chunky Monkey Granola (vegan)

Chunky Monkey Granola

Chunky Monkey ist zurück. Leckeres Granola mit Walnüssen, Bananenstücken und Schokolade. Ein absoluter Traum für alle Frühstücksfans, vegan, natürlich gesüßt und verdammt lecker.
5 von 1 Bewertung
Vorbereitungszeit: 5 Minuten
Backzeit: 10 Minuten
Arbeitszeit: 15 Minuten
Gericht: Frühstück
Land & Region: amerikanisch
Keyword: bananen, frühstück, glutenfrei, granola, vegan
Einheiten: 6 Portionen
Kalorien: 384kcal

ZUTATEN

OPTIONAL:

Toppings:

ANLEITUNG

  • Den Ofen auf 175Grad vorheizen und ein Backblech mit Backpapier oder einer Dauerbackmatte auslegen.
  • Kokosnussflocken, Mandelmehl und ½ Tasse (45g) Haferflocken in einen Hochleistungsmixer geben und zu einem feinen Mehl mahlen.
  • Mahl aus Kokosnussflocken, Haferflocken und Mandelmehl In eine große Back Schüssel geben, restliche Haferflocken (90g), Ahornsirup, Walnüsse, Nussmus, Bananenstücke, Zimt, Meersalz und Schokodrops dazugeben und einmal gut durchmischen, bis sich alles verbunden hat.
  • HINWEIS: Wer es gerne süßer mag, gibt noch 2 EL Kokosblütenzucker oder einen anderen Zucker dazu.
  • Die fertige Mischung gleichmäßig über das Backblech verteilen und im Ofen 10 Minuten backen. In den letzten 2-3 Minuten einmal checken und sichergehen, dass es nicht anbrennt. Ansonsten Hitze schon nach 7-8 Minuten wegnehmen.
  • Aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen.
  • Mit frischer Pflanzenmilch, Kokosnussjogurt und Früchten und optionalen Toppings garnieren. Genießen!
    Chunky Monkey Granola (vegan)
  • In einem luftdicht verschließbaren Gefäß bis zu 1 Woche bei Raumtemperatur aufbewahren.

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Nährwertangaben
Chunky Monkey Granola
Menge pro Portion (1 Portion)
Kalorien 384 Kalorien von Fett 243
% Tagesdosis*
Fett 27g42%
gesättigtes Fett 13g65%
Cholesterin 2mg1%
Natrium 166mg7%
Kalium 178mg5%
Kohlenhydrate 33g11%
Balaststoffe 5g20%
Zucker 22g24%
Protein 7g14%
Vitamin A 62IU1%
Vitamin C 1mg1%
Kalzium 97mg10%
Eisen 1mg6%
* prozentualer Anteil des täglichem Tagesbedarfs ca. 2000kcal
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