Weihnachtlicher Früchtekuchen

Winterlicher Rührkuchen mit Melasse, Trockenfrüchten und Nüssen

Das Wort Früchtekuchen klingt zunächst einmal etwas zweideutig. Früchte, das können auf der einen Seite frische, reife Früchte sein. Auf der anderen, aber auch leckeres Trockenobst und genau diesem wollen wir uns heute zuwenden. Ich habe mir vor einiger Zeit mal einen Vorrat an tollen getrockneten Früchten zugelegt. Angefangen mit Ananas, Mango, Papaya (das sind eher die exotischeren Sorten) über die gewöhnlichen Apfelringe, Rosinen und Sauerkirschen. Irgendwann hat mich wieder die Idee gepackt, etwas richtig leckeres daraus zu machen und bin auf einen Früchtekuchen gestoßen. Natürlich mal wieder nicht vegan, aber ich habe ihn vegan interpretiert und voila, es ist was ziemlich leckeres daraus geworden. 

Veganer Früchtekuchen … unwiderstehlich lecker

Weihnachtlicher Früchtekuchen
Weihnachtlicher Früchtekuchen

Es ist dieses Mal ein etwas anderer Kuchen, da er gar nicht so in das klassische Kuchenschema passt. Ich würde mal sagen, von der Konsistenz bewegt er sich zwischen Lebkuchen und Rührkuchen. Gehaltvoll ist er definitiv und vor allem schmeckt er zu 100% nach Weihnachten. Dafür sorgen die Gewürze und auch die Melasse. Melasse? Yep, Zuckerrohrmelasse ist was sehr feines und gesundes. Sie entsteht eigentlich als Nebenprodukt bei der Herstellung von Rohrohrzucker und Zuckerrüben und wird aus meiner Sicht total unterschätzt.

Was ist Melasse und wozu verwendet man sie?

Weihnachtlicher Früchtekuchen

Melasse ist ein dickflüssiger, dunkelbrauner Zuckersirup, der kaum noch Zuckerkristalle aber umso mehr Mineralstoffe enthält. Hier ein paar interessante Fakten zu diesem wunderbaren, dunklen Sirup:

  • Enthält einen hohen Anteil an sekundären Pflanzenstoffen
  • Reich an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen
  • Reich an Aminosäuren (Leucin & Histidin)
  • Liefert wichtige B-Vitamine
  • Reich an Eisen

Melasse eignet sich wunderbar als alternatives Süßungsmittel, egal ob in Getränken, Joghurts und Süßspeisen. Darüber hinaus verleiht es auch herzhaften Gerichten ein tolles Aroma, wie zum Beispiel in meinem Shepherd‘s Pie. Zudem macht es sich sehr gut beim Backen und kommt in meinen Lebkuchen Plätzchen und Kürbis Ingwer Cookies zum Einsatz.

Vegane fruchtige Christmas Vibes

Weihnachtlicher Früchtekuchen
Weihnachtlicher Früchtekuchen

Kommen wir zu den Zutaten, Mandelmilch, Natron und Apfelessig geben dem Kuchen die notwendige Triebkraft. Dinkelmehl (oder meine glutenfreie Mehlmischung) Backpulver, Leinsamen Ei, Rohrohrzucker (ersetzt oder kombiniert mit Kokosblütenzucker oder Rohrzucker), Ingwerpulver, Zimt, Nelken, Muskat, Piment, Öl, Melasse, gemischte getrocknete Früchte und Nüsse, Orangensaft und eine Prise Salz.

Bei der Herstellung gibt es gar nicht so viel zu beachten, dennoch habe ich Dir die wichtigsten Tipps & Tricks hier zusammengefasst:

  • Etwas verlängerte Backzeit, durch den Einsatz von eingelegten Trockenfrüchten und Nüssen: Bei mir hat das Backen bei 175 Grad Umluft 1 Stunde 5 Minuten gedauert. Je nach Backofen und verwendetem Mehl kann das länger oder kürzer sein. Hier am besten mit der Stäbchen Methode arbeiten.
  • Backform immer gut einfetten und/oder den Boden mit Backpapier auslegen. Es gibt nichts Schlimmeres, als den fertigen Kuchen aus der Form kratzen zu müssen.
  • Immer einpacken, ansonsten trocknet der Kuchen leicht aus. Ich traue es mich kaum zu sagen, aber geeignet dafür ist Alufolie (sorry nicht nachhaltig) oder eine andere luftdicht verschließbare Box.

Ideal dazu passt eine Chai Latte, heiße Schokolade oder goldene Milch.

Du benötigste eine Inspiration für dein Weihnachtsmenü?
Hier findet ihr eine Zusammefassung für leckere vegane Weihnachtsrezepte.

Los geht’s mit diesem weihnachtlichen Kuchen. Ich wünsche Dir viel Freude beim Nachbacken und natürlich über eine Bewertung ganz unten auf dieser Seite. Falls Du ein Bild postest, dann benutze gerne den Hashtag #veganevibes.

Weihnachtlicher Fruechtekuchen Vegane Vibes Rezepte top - vegane Rezepte

Weihnachtlicher Früchtekuchen

Einfacher, veganer, saftiger und aromatischer Weihnachtlicher Früchtekuchen. Einfach in der Herstellung und lange haltbar.
5 von 1 Bewertung
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde
Früchte einweichen 2 Stunden
Arbeitszeit 3 Stunden 10 Minuten
Gericht Dessert
Land & Region deutsch
Kalorien 227
Keyword früchtekuchen, kuchen, laktosefrei, vegan, weihnachten

Zutaten

12 Stücke

FÜR DEN KUCHEN:

  • 113 ml Mandelmilch oder eine andere vegane Pflanzenmilch
  • ½ TL Natron
  • 7,5 ml Apfelessig oder Zitronensaft
  • 200 g Mehl ich verwende helles Dinkelmehl oder meine glutenfreie Mehlmischung verwenden
  • 2 TL Backpulver
  • 2 EL Leinsamen gemahlen
  • 150 g Rohrohrzucker
  • 1 TL Zimt gemahlen
  • ½ TL Ingwerpulver
  • ½ TL Nelken gemahlen
  • ¼ TL Muskat
  • ½ TL Piment optional
  • 75 ml Brat- und Backöl oder ein anderes hocherhitzbares Öl
  • 2 EL Zuckerrohr Melasse
  • 225 g Trockenfrüchte und Nüsse gemischt ich verwende Walnüsse, Pekannüssen, Rosinen, Datteln, Ananas, Mango und Orangeat
  • 250 ml Orangensaft zum Einweichen der Früchte
  • 1 Prise Meersalz

Anleitungen
 

  • Trockenfrüchte und Nüsse grob hacken und zusammen mit dem Orangensaft in eine Schüssel geben. Einmal umrühren, abdecken und ziehen lassen. (Mindestens 2 Stunden einweichen, oder über Nacht)
  • Backofen auf 175 Grad vorheizen und eine Springform mit 20cm Durchmesser mit Backpapier auslegen (Böden) und die Seiten mit etwas Margarine einstreichen.
  • FÜR DEN KUCHEN Mandelmilch in eine große Schüssel geben, Apfelessig und Natron dazugeben. Kurz umrühren. Die Flüssigkeit sollte jetzt leicht schäumen.
  • Dinkelmehl, Backpulver, Leinsamen, Rohrrohrzucker, Zimt, Ingwerpulver, Nelken, Muskat, Piment, Öl, Melasse und eine Prise Salz dazugeben. Mit einem Schneebesen oder Kochlöffel so lange rühren, bis ein gleichmäßiger Teig entstanden ist.
  • Früchte und Nüsse abseihen (Einweichsaft aufheben).
  • Zum Schluss die in Orangensaft eingelegten Früchte und Nüsse in den Teig geben. Das Einweichwasser NICHT verwenden, ansonsten wird der Teig zu wässrig.
  • Je nach Mehlsorte kann der Teig etwas mehr Einweichsaft (falls zu fest) oder mehr Mehl vertragen (falls zu flüssig). Siehe Konsistenz im Video.
  • In die Springform geben und 1 Stunde backen. Nach Ablauf der Backzeit mit einem Holzstäbchen prüfen, ob die Böden fertig sind. Falls das Holzstäbchen „sauber“ herauskommt, sind die Böden fertig. Aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen.
  • Mit Puderzucker bestreuen, in 12 Stücke schneiden und servieren.
  • Bis zu 14 Tage luftdicht verschlossen bei Raumtemperatur aufbewahren .

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Nährwertangaben

Portion: 1StückKalorien: 227kcalKohlenhydrate: 42gProtein: 3gFett: 7gGesättigte Fettsäuren: 1gNatrium: 62mgKalium: 307mgBallaststoff: 2gZucker: 26gVitamin A: 47IUVitamin C: 11mgKalzium: 84mgEisen: 1mg

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