Cremiges veganes Vanilleeis (mit und ohne Eismaschine)

cremiges veganes Vanilleeis mit und oder ohne Eismaschine zubereiten Rezept

Dieses Rezept hat auf veganevibes.de absolut gefehlt. Dabei hat es einen Grund, warum ich so lange gewartet habe. Es hat einfach so langer gedauert, das ideale Rezept zu finden. Die ersten Experimente habe ich tatsächlich schon vor zwei Jahren gemacht und es war einfach nie perfekt. Einmal war es steinhart, hat nach gar nichts geschmeckt oder mehr nach Kokos-, als nach Vanilleeis. Die restlichen „seltsamen“ Konsistenten, die ich fabriziert habe erspare ich Dir jetzt einfach mal. Schließlich geht es heute darum wie man herrlich cremiges, vanilliges und vor allem leckeres Vanilleeis macht. Dabei brauchst Du nicht viel, sondern nur eine Hand voll Zutaten, einen guten Mixer und etwas Geduld.

Vegan – plant-based – whateever! Hauptsache es schmeckt

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Die Basis für das Eis sind einmal wieder meine geliebten Cashewkerne, Kokosnussmilch, Mandelmilch, Kokosnussöl, Rohrohrzucker, Agavensirup, eine Prise Salz, Vanille und Xanthan Gum (Werbung). Jetzt bitte nicht gleich wieder wegklicken, denn Xanthan oder E 415 klingt zwar etwas abschreckend (das ging mir zunächst auch so), aber es handelt sich um ein natürliches Produkt. Genauer gesagt handelt es sich um ein von Bakterien produziertes Abfallprodukt. Xanthan ist unverzichtbar, denn es sorgt dafür, dass das Eis wirklich richtig cremig wird. Theoretisch ginge es auch ohne, aber ich finde es wird dann einfach nicht 100% gut.

Hier noch ein paar Worte zu den weiteren Inhaltsstoffen:

  • Die Cashewkerne solltest Du unbedingt einweichen, wenn Du keinen wirklich guten Mixer hast. Eine Stunde in kochende heißem, oder 6 Stunden in kaltem Wasser. Abgießen und verarbeiten. Zudem werden die Nüsse während des Einweichens aktiviert und sollen dann besser verdaulich sein. Ich spare mir diesen Schritt, da sie in meinem Mixer super fein werden.
  • Kokosnussöl brauchen wir wegen dem höheren Fettgehalt. Ich habe es auch schon ohne probiert und es durch Mandelmilch ersetzt. Das Eis wird dann aber nicht besonders cremig, sondern eher ein Sorbet. Für ein extra cremiges Eis brauchen wir eben auch einen gewissen Fettgehalt.
  • Zucker! Das leidige Thema, da es ja so viele Ernährunsgurus gibt, die Zucker von ihrem Speiseplan gestrichen haben. Wenn Du par tut keinen Zucker magst, wirst Du es mit diesem Eis schwer haben. Eis an sich braucht verdammt viel Zucker. Ich habe zumindest einen Teil mit Agavensirup ersetzt. Hast Du andere gute Vorschläge, wie man das Eis süß bekommen kann? Dann kommentiere gerne ganz unten auf der Seite.

Eis, Eis, Baby!

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Neben den Inhaltsstoffen kommt es natürlich auch auf Dein Equipment an. Dabei möchte ich einmal wieder betonen, wie wichtig ein guter Hochleistungsmixer ist. Persönlich verwende ich einen Blendtec (Werbung da Markennennung), den ich unten verlinkt habe. Es funktioniert aber auch jeder andere High Speed Blender. Das zweite Zaubergerät ist eine Eismaschine, die nicht zwingend ist aber das Eis einen guten Tick cremiger macht und vor allem schneller geht:

  •  OHNE Eismaschine wird das Eis nicht so cremig, bildet mehr Kristalle beim Einfrieren und braucht länger. Falls eine cremigere Konsistenz gewünscht wird, sollte im Idealfall einmal pro Stunde umgerührt werden.
  • MIT Eismaschine wird das Eis richtig toll cremig, in meinem Fall eine Eins mit Stern. Ich habe Dir unten das Gerät verlinkt, das ich verwende. Es funktioniert aber jede handelsübliche Eismaschine für dieses Rezept.

Ansonsten gibt es nicht mehr viel zu beachten, außer dass Du bei der Herstellung unbedingt kreativ sein und vor allem Spaß haben solltest. Ich habe das Eis einfach in zwei Teilen hergestellt und in einen Teil etwas Brombeersauce untergemischt. Hier funktionieren aber auch so viele andere Fruchtsaucen oder andere Zugaben. Das nächste Mal werde ich karamellisierte Walnüsse untermischen, Yummy!

Dieses vegane Eis ist super cremig, vanillig, und vielseitig. Es passt besonders gut zu einem Stück Brombeer Schokoladenkuchen, einfachen veganen Pfannkuchen oder den glutenfreien Schoko Muffins.

cremiges veganes Vanilleeis mit und oder ohne Eismaschine zubereiten Rezept

Das Cremige vegane Vanilleeis (mit und ohne Eismaschine)

  • Vanillig
  • Cremig
  • Vielseitig
  • Einfach herzustellen
  • Zartschmelzend

Wenn Du Vanilleeis genauso liebst wie ich, dann freue ich mich über eine Bewertung ganz unten auf dieser Seite. Falls Du ein Bild postest, dann benutze gerne den Hashtag #veganevibes.

cremiges veganes Vanilleeis mit und oder ohne Eismaschine zubereiten Rezept

Cremiges veganes Vanilleeis (mit und ohne Eismaschine)

Veganes Vanilleeis, mit oder ohne Eismaschine. Die Herstellung ist einfach und die Zutatenliste kurz. Eine süße, cremige Versuchung, vegan, laktosefrei und vielseitig und verdammt lecker.
4.74 von 52 Bewertungen
Vorbereitungszeit 1 Stunde
Zubereitungszeit 15 Minuten
Kühlzeit 10 Stunden
Arbeitszeit 11 Stunden 15 Minuten
Gericht Dessert
Land & Region deutsch
Kalorien 314
Keyword eis, glutenfrei, laktosefrei, vegan

Zutaten

10 Eiskugeln

FÜR DAS VANILLEEIS:

  • 225 g Cashews *eine Stunde in heißem Wasser eingeweicht
  • 300 ml Mandelmilch
  • 400 g Kokosnussmilch wer kein Kokos mag, dem empfehle ich die Planzensahne von SOYATOO oder eine andere Pflanzensahne nach Wahl
  • 100 g Rohrohrzucker
  • 75 g Agavensirup
  • 45 g Kokosnussöl
  • 1 TL Bourbon Vanille gemahlen
  • Eine Prise Meersalz
  • optional: 1 TL Xanthan Gum

FÜR DIE BROMBEERSAUCE:

Anleitungen
 

  • Je nach Eismaschine, Gerät für die Eisherstellung vorbereiten.
  • (optional) FÜR DIE BROMBEERSAUCE alle Zutaten in einen kleinen Topf geben, erhitzen und etwa 10 Minuten bei mittlerer Hitze einkochen lassen. Vorm Herd nehmen und beiseitestellen.
  • FÜR DAS VANILLEEIS alle Zutaten in einen Hochleistungsmixer geben und zu einer gleichmäßigen Flüssigkeit verarbeiten. (Optional) Das Xanthan sollte hier schon ganz leich anfangen einzudicken.
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  • In die Eismaschine geben und nach Herstelleranleitung zubereiten. Alternativ in eine gefrierfeste Form gießen und in den Gefrierschrank stellen. Um die Cremigkeit zu erhöhen, einmal pro Stunde mit einer Gabel durchmischen. Mindestens 6, idealerweise 10 Stunden einfrieren.
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  • Optional: Die Brombeersauce mit einarbeiten.
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  • Zum Servieren herausnehmen, 5 Minuten antauen lassen, mit einem Eisportionierer portionieren und in Dessertschalen oder einer Eistüte anrichten. Mit den gewünschten Toppings garnieren und genießen!
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Notizen

NOTIZEN /HILFREICHES ZUBEHÖR:

Nährwertangaben

Portion: 1KugelKalorien: 314kcalKohlenhydrate: 26gProtein: 5gFett: 23gGesättigte Fettsäuren: 13gNatrium: 47mgKalium: 277mgBallaststoff: 2gZucker: 17gVitamin A: 55IUVitamin C: 5.8mgKalzium: 59mgEisen: 3mg

Tag @veganvibes auf Instagram oder benutze den Hashtag #veganvibes damit wir deine Kreationen bestaunen können!

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14 Antworten

  1. Liebe Caro,
    Ich habe mich bisher bzgl Rezeptkommentaren immer zurückgehalten, aber bei diesem Rezept muss ich einfach etwas dazu posten.
    Es ist einfach der Hammer!!! Ich habe schon einige Eisrezepte ausprobiert, aber Dein Rezept schlägt sie schlichtweg alle. Mein kleiner Schatz, 17 Monate, verträgt leider keine Milchprodukte und ich habe eine leckere vegane Alternative für ihn gesucht. Er ist mein größter Kritiker, und immer wenn ich ihn nun frage, ob er ein selbstgemachtes Eis mag, flippt er fast aus vor Freude ?? und ich natürlich auch, weil uns schmeckts natürlich auch voll!
    Vielen vielen Dank für dieses tolle Rezept, ich freu mich schon darauf, weitere Rezepte von Dir auszuprobieren.
    Viele liebe Grüße Vicky

    1. Hallo Vicky,
      super, das freut mich wirklich mega!!! Vor allem wenn man so kleinen Schleckermäulchen schon eine Freude machen darf. Ich hab auch echt lange rumprobiert, bis ich ein Rezept gefunden hatte, mit dem ich zufrieden war 🙂 Dann wünsche ich euch weiterhin viel Freude mit dem Eis und meld dich gerne wieder via Kommentarfunktion wenn Du Anregungen, Fragen oder positives Feedback hast 🙂 Danke, Danke, Danke und noch einen schönen Tag! Caro

  2. Hallo Vicky
    Mir ging es ähnlich wie Dir (Siehe „Über mich“). So habe ich/haben wir (meine Frau und ich) unser Leben komplett umgestellt. Zwar nicht total auf vegan (hatten wir mal 8 Monate wegen dem Asthma meiner Frau gemacht und dabei SEHR gute Ergebnisse gehabt), aber wir machen alles selber.

    Auch mein Brot und Nudeln – ich mahle sogar selber das Korn (Ur-Getreide!!!) werden selbst hergestellt (eigener Sauerteig und eigene Hefe). Da ich seit meiner Kindheit an einer Histamin- und Laktose-Intoleranz leide, es aber NIE von den Ärzten diagnostiziert wurde (hatte es vor ein paar Jahren per Zufall selbst herausgefunden), bin ich immer auf der Suche nach Rezepten, ohne solche schweren Anfälle bei mir und meiner Frau zu provozieren.

    Mittlerweile geht es recht gut, da wir komplett umgestellt (wirklich ALLES!!!) und sogar unsere Werte (Cholesterin, Blutzucker, Fett-Werte usw.) haben sich dermaßen verbessert, dass dies sogar unserem Hausarzt aufgefallen ist.

    Auf der Suche nach einem wirklich guten Eis (ICH LIEBE ES!!!) bin ich auf Deine Website/Blog gestoßen. Wir werden es mal probieren und ich kann Dir versichern, dass ich mich – auch bei einem negativen Erlebnis 😉 – bei Dir melden werde!

  3. Hallo Sam,
    vielen lieben Dank für Dein Feedback! Machmal haben einschneidende Erlebnisse am Ende doch was gutes, vor allem weil man so viel über sich lernen kann.
    Es ist schon erstaunlich, was Ernährung alles bewirken, provozieren oder auch heilen kann. Das sieht man ja am besten an eurem Beispiel. Ich verwende auch sehr gerne Urgetreide und werde mir sicherlich in den nächsten Monaten eine eigene Getreidemühle zulegen 🙂

    Dann bin ich doch mal sehr gespannt, wie euch mein Eis so schmeckt und freue mich auf Feedback.

    Alles Liebe & und weiterhin viel Spass beim Kochen und Experimentieren,

    Caro

  4. Klingt richtig gut. Ich werde es mit Mandeln versuchen. Andere Nüsse vertrage ich leider nicht. Ich werde Tapioka Sirup nehmen und Erythrit und mal sehen wie es schmeckt. Sollte aber gut gehen. Statt Xathan werde ich Konjak Pulver nutzen.

    1. Hey Janine, das klingt doch super! Teil doch gerne deine Erfahrungen und ich teile sie dann mit der Community … wünsche dir noch einen schönen Tag 🙂 Liebe Grüße, Caro

  5. Das Eis sieht zwar lecker aus, aber ich verstehe nicht ganz welchen Vorteil man hat wenn man das selber macht anstatt eines der vielen veganen Eissorten zu kaufen die überall, sogar im Supermarkt (auch Bioladen) angeboten werden, wenn man dann doch genauso viel Zucker reintun muss wie in den fertigen veganen Eissorten drin ist und man noch dazu sehr viel Fett dazugeben muss. 25 g Fett pro Kugel ist schon sehr viel wenn man gerne über 200 ml Eis essen möchte. Da würde es mir schlecht werden. In den fertigen veganen Eissorten aus Reismilch z.b. ist fast kein Fett enthalten.
    Ich möchte vor allem deshalb Eis selber machen, weil mir die fertigen veganen Eissorten viel zu süß und ich die Zusatzstoffe wie Guarkenrmehl nicht vertrage, aber wenn es nicht möglich ist mit wenig Zucker (ca. 13 g /100 g Eis ) weil das dann nicht cremig wird, dann werde ich meinen Plan eine teure Eismaschine zu kaufen wohl lieber wieder vergessen.
    LG

    1. Hey Lisa, vielen Dank für dein Kommentar. Wenn dir die Sorten mit der Kokosnussmilch und den Cashews zu fettig und kalorienreich sind, dann probiers doch mal mit den Aquafaba-Eis Sorten:

      Schokoldeneis
      Erdbeereis
      Stracciatella
      Cookie Dough

      Dank des Aquafaba als Basis haben die alle recht wenig Fett (circa 5g pro Protion) und beim Zucker kannst du ja auch selber justieren.

      Ein schönes und entspanntes Wochenende wünsch ich dir,
      Caro

  6. Ich würde das Rezept gerne ausprobieren, da meine Mutter von Milchprodukten sehr schlimme Sinusitis bekommt. Allerdings mag ich keinen Agavensirup. Wieviel Zucker müsste ich denn stattdessen nehmen? LG

    1. Hallo Daniela, vielen Dank für deine Nachricht. Agavensirup ist etwas stärker in der Süsskraft als Rohrzucker. Ich würde die Menge mal 1,25 nehmen, also 95g Zucker statt 75g Agavensirup. Sag doch gerne mal Bescheid wie das Rezept geworden ist und alles gute an deine Mum, ich hoffe ihr schmeckts 🙂 LG, Caro

  7. Das Eis sieht wirklich toll aus, allerdings habe ich es noch nicht ausprobiert, da ich mir nicht sicher wegen der Kokosnussmilch bin. Bei den fertigen Eisprodukten aus dem Supermarkt schmeckt mir das Eis zu sehr nach Kokosmilch. Ist das bei diesem Rezept auch so oder bekommt man ein guten Vaniellegeschmack raus?

    1. Hallo Marijela, ja das „Problem“ habe ich auch Zuhause … mein Mann mag den Kokosgeschmack auch nicht so gerne. Du kannst statt dessen auch gerne eine pflanzliche Sahne verwenden. Hier empfehle ich die von SOYATOO, mit der hab ich gute Erfahrungen gemacht: Hier der Link.

      Ansonsten kannst du auch gerne andere pflanzliche Sahne Varianten ausprobieren.

      Sag gerne mal Bescheid, ob es geklappt hat 🙂 Alles Liebe, Caro

  8. Gern hätte ich gewusst, ob ich statt der Pflanzensahne nicht einfach mehr Mandelmilch nehmen kann und wegen des Fettanteils ein Öl(Olive oder Mandel) ?

    1. Hallo Monika, ich glaube ehrlich gesagt, dass das schwierig werden könnte. Hintergrund ist, dass sich das pure Öl ohne Emulgator absetzt und sehr wahrscheinlich nicht zum gewünschten Ergebnis führt. Ich würde wenn dann als Ersatz ein Mandelmus mit etwas Wasser aufmixe, bis eine Sahne-ähnliche Konsistenz ensteht. In diesem Fall hättest du einen höheren Fettanteil, der bei der Herstellung von Eis notwendig ist. Sag gerne Bescheid, ob dir das weitergeholfen hat und ganz liebe Grüße an dich, Caro

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