VEGANE VIBES – "BE HEALTHY, BE HAPPY, BE VEGAN“

Sandwich mit „Thunfisch“ Creme

Herzhafte Creme aus Kichererbsen, Mais und Nori Blättern
Sandwich mit „Thunfisch“ Creme (vegan)

Ein Sandwich mit „Thunfisch“ Creme erinnert mich irgendwie immer an Strandausflüge ans Meer oder an den See. Frag mich nicht warum, aber ich verbinde es damit. Heute ist der wirklich erste, heiße Tag in Bayern und ich vielleicht geht es auch schon an den See. Mal sehen, wie schnell ich dieses Rezept fertig schreiben werde. Thunfisch habe ich früher sehr gerne gegessen, auch in Verbindung mit Ei. Seitdem ich die Zahlen und Fakten kenne, wie viel Meeresplastik mittlerweile in einem einzigen Fisch enthalten ist, ist mir der Appetit vergangen. Deshalb Vorhang auf für die tollste vegane Alternative aller Zeiten. Lass uns loslegen!

Sandwich mit Thunfisch Creme

Sandwich mit „Thunfisch“ Creme (vegan)
Sandwich mit „Thunfisch“ Creme (vegan)

Ich zähle gerade mal schon die Stunden, bis das erste Kommentar kommt mit dem Hinweis, dass es keinen veganen Thunfisch gibt. Das ist mir definitiv bewusst, aber wie soll bitte sonst jemand diesen Beitrag finden? Ich kann ihn auch gerne „Thunvisch“ nennen oder „Creme, die nach Fisch schmeckt“. Ich bin mir sicher, dass wir den wenigsten gefallen. Also bleib ich einfach bei meiner „veganen Thunfischcreme“. Kommen wir zu den Zutaten. Zunächst zerkleinern wir ein Nori Blatt. Ich mache das in meinem MagiMix, ansonsten funktioniert auch jeder andere Mixer ganz gut.

TIPP: Wenn du keinen Mixer hast, dann schneide das Nori Blatt einfach mit einem scharfen Messer so klein wie möglich.

Dazu kommen Kichererbsen, Mais, vegane Majonäse, rote Zwiebel, Essig, Kala Namak (oder normales Salz) und Pfeffer. Wer mag, gibt noch einen Teelöffel Ahornsirup dazu, um den Geschmack ein wenig abzurunden.

Tipp: Kichererbsen und Mais wenn möglich nach dem Abwaschen mit einem sauberen Tuch trockentupfen. Wenn zu viel Flüssigkeit in der Masse ist, kann die Creme schnell breiig werden.

Was ist eigentlich Kala Namak?

Vielleicht hast du dich schon öfter einmal gefragt, was denn genau Kala Namak ist. Ich habe es ja schon in diversen Rezepten eingesetzt und es kommt auch hier wieder zum Einsatz. Ich verwende es immer, wenn ich den Geschmack von hart gekochten Eiern nachempfinden möchte. Das passt sehr gut beim veganen Rührei, oder eben auch in Kombination mit unserer heutigen Thunfisch Creme.

Kala Namak ist ein schwarzes Salz, oder Schwarzsalz, das fast ausschließlich aus Indien oder Pakistan stammt. Die grau-rosa Salzsorte verleiht Speisen einen besonders aromatischen Geschmack. Das Aroma ist schwefelig-rauchig und kann neben dem Einsatz als „Ei“-Ersatz, auch zur Verfeinerung von vielen weiteren Gerichten verwendet werden. In der Gourmet Küche werden damit sogar Fruchtdesserts verfeinert.

Was passt sonst noch auf unser Sandwich? Frische Salatblätter, Tomaten, Avocado und frische Petersilie runden die Thunvisch-Creme wunderbar ab. Falls du heute lieber einen anderen veganen Aufstrich testen möchtest, dann empfehle ich dir meinen Rote Beete-Hummus oder die vegane Leberwurst.

Das Sandwich mit Thunfisch Creme ist:

  • „fisch-ähnlich“
  • Cremig
  • Protein- und Ballaststoffreich
  • Wenige Zutaten
  • Einfach gemacht

Liebst du diese Thunfisch Creme genauso wie ich? Dann freue ich mich über eine Bewertung ganz unten auf dieser Seite. Wenn Du ein Bild postest, dann benutze gerne den Hashtag #veganevibes.

Sandwich mit „Thunfisch“ Creme (vegan)

vegane „Thunfisch“ Creme

Schnelles Sandwich mit hausgemachter veganer Thunfisch Creme, perfekt für alle, die ihren Hunger auf Fisch mit einer veganen Variante befriedigen möchten. Reich an Ballaststoffen und wertvollen, pflanzlichen Proteinen.
5 von 4 Bewertungen
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Arbeitszeit 15 Minuten
Gericht How-to
Land & Region deutsch
Kalorien 126
Keyword creme, fisch, glutenfrei, sandwich, vegan

Inhaltsstoffe

8 Portionen

SONSTIGES:

  • Vollkornbrot oder Toast
  • Tomaten in Scheiben geschnitten
  • Blattsalate
  • Gurkenscheiben
  • Petersilie oder andere frische Kräuter

Anleitung
 

  • Nori Blatt in eine Küchenmaschine geben und so fein wie möglich „mixen“.
  • Falls kein Mixer vorhanden, einfach so klein wie möglich schneiden mit einem scharfen Messer.
  • Kichererbsen, süßen Mais, rote Zwiebel, Majo, Apfelessig, Kala Namak und schwarzen Pfeffer dazugeben.
  • So lange mixen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  • Sandwich Brot mit Salatblättern belegen, Thunfisch Creme darauf geben und mit Tomatenscheiben, Gurke oder Avocado nach Belieben verfeinern. Deckel darauf und genießen!
  • Restliche Creme luftdicht verschlossen im Kühlschrank bis zu 3 Tage aufbewahren.

Video

Notizen

Kalorienberechnung nur für Creme nicht für Sandwich

Nährwertangaben

Portion: 1PortionKalorien: 126kcalKohlenhydrate: 15gProtein: 4gFett: 6gGesättigte Fettsäuren: 1gNatrium: 46mgKalium: 157mgBallaststoff: 3gZucker: 3gVitamin A: 58IUVitamin C: 2mgKalzium: 19mgEisen: 1mg

Tag @veganevibes auf Instagram oder benutze den Hashtag #veganevibes damit wir deine Kreationen bestaunen können!

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10 Antworten

  1. Hallo ????????,
    das hört sich sooo lecker an! Das mache ich auf jeden Fall bald. ????
    Ob ich die Creme auch als Thunfisch-Ersatz auf Pizza backen kann? Vielleicht mit Cashew-Frischkäse statt Majonäse, falls die Majonäse die Hitze nicht mag.
    Sonnige Grüße

    1. Hey Cati, wow die Idee hört sich super an! Ich würde eventuell die Majo oder den Frischkäse ganz rauslassen und die cremige Cashew-Majo ganz am Schluss über die Pizza geben, als Topping 🙂 einfach als Idee …sag gerne Bescheid wie es geworden ist 🙂 GLG Caro

  2. Ich war auch mega gespannt, wie die Creme schmeckt, gerade bei diesen Zutaten. Was soll ich sagen … sie schmeckt definitiv nicht nach Thunfisch, nicht mal ein bisschen. Aber probieren geht bekanntlich über studieren 🙂

    1. Hey Nicole, sorry dass die Thunfisch Creme nicht deinen Erwartungen entspricht. Für mich haben die veganen Ersatzprudukte auch nicht den Anspruch „exakt wie“ die Originalprodukte zu schmecken, sondern sich daran anlehnen. Wie dem auch sei, wir haben die Creme ausfürhlich getestet und als gut und „thunfisch-ähnlich“ befunden. Viele Grüße und noch eine schöne Restwoche, Caro

  3. Hallo,
    Ich habe auch einen MagiMix, daher die Frage: benutzt Du bei diesem Rezept die große Glasskanne oder einen der kleineren Kunststoffbecher?
    Die Rezeptidee hört sich spannend an!
    Viele Grüße Iwona

  4. Liebe veganet als frisch gebackene veganerin wundere ich mich, wie oft Avocado verwendet wird. Wenn wir die Welt retten wollen, sollten wir nicht so vetschwenderisch mit Avokadorezepten (zugegeben sehr lecker) um uns werfen, denn dafür wird sehr viel wald abgeholzt Regenwälder zerstört, damit wir hier gesund leben können? Wie lange noch. Ich wünsche mir auch über derartige Auswüchse ausführliche Reportagen

    Liebe Grüße

    1. Hallo liebe Estelle,
      verstehe was du meinst, allerdings darf man sich in dieser Diskussion nicht nur die Avocados anschauen. Man muss alle Produkte in die Überlegungen mit einbeziehen, angefangen beim Kaffee, über Bananen, bis hin zu unseren Kosmetikprodukten. Wenn wir die Welt retten wollen, dann reicht es nicht, wenn wir die Debatte alleinig als vegan-lebende Menschen führen. Laut Statista lag die Anzahl der Veganer in Deutschland im Jahr 2020 bei 1,13 Millionen Menschen, was umgerechnet 1,14 Prozent der Bevölkerung darstellt. Deshalb ist es für mich schwierig zu argumentieren, mit einer so kleinen Gruppe die Welt retten zu können.

      Vielmehr sollten wir als gesamte Gesellschaft den Konsum von bestimmten Lebensmittelgruppen überdenken und geeignete Alternativen aus nachhaltigem Anbau integrieren und anbieten. Zudem darf man aus meiner Sicht nicht vernachlässigen, dass es hervorragende Bezugsquellen für nachhaltige Produkt gibt, die mit ihrer herausragenden Arbeit Kleinbauern unterstützen, überhaupt eine Lebensgrundlage zu haben. Ein gutes Beispiel dafür ist https://www.jurassicfruit.com/

      Persönlich achte ich immer darauf, dass ich nachhaltige Produkte aus Bio-Anbau kaufe, auch wenn das wesentlich teurer ist als konventionelle Ware.

      Liebe Grüße und einen guten Start in die Woche,
      Caro

  5. Ohhh das klingt super ♡ Ich würde aber vielleicht noch 1 TL gemahlene Wakame-Alge (einfach im Asialaden getrocknete Wakame Alge kaufen und mit Mörser und Stößel mahlen, funktuniert super) mit reinmischen 🙂 das ist mein Non-plus-ultra Tip für vischigen Geschmack 😉 z.b. auch im Teig für die Ummantelung für Vish & Chips (ja gut, ich bin aber auch totaler Algenfan und könnte alles mit Algen aufpeppen…)
    Wird nachher gleich mal auf Süßkartoffel-Tortilla ausprobiert 😀

    1. Hey Elsa, vielen lieben Dank für die ausführlichen Tipps 🙂 Algen werden tendenziell immer vernachlässigt, obwohl sie so toll sind! Liebe Grüße, Caro

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